Auszug aus den schlesischen Rezpten...
Hallo ihr Lieben. Gestern ist endlich mein schlesisches Kochbuch aus dem Jahre 1900 bei mir angekommen. Ich habe gestern den ganzen Abend drin gestöbert =) Manche Begriffe waren mir völlig unbekannt wie zum Beispiel "Indian". Ich bin mir nicht sicher ob das ein Truthhan / Auerhahn sein könnte... Schmette scheint wohl Sahne zu heißen =) Zudem bereiten mir manche Gemüseangaben Probleme. Baradaisäpfel, die wohl die Paradiesäpfel sind. Nur Paradiesäpfel können ganz verschiedene Lebensmittel sein... es gibt einmal spezielle Äpfel. Die sind ganz klein. Die gibts eigentlich so gut wie war nicht mehr. Es könnten aber auch die Mispeln sein. Tomaten werden auch manchmal Paradiesäpfel genannt. Für Kulturanthropologen wie mir sicherlich ein spannendes Buch =) Ich werde mal recherchieren, was für welche Gemüsearten das alles sind.
Leider schade nur, dass die Rezepte wohl eher aus Niederschlesien sind als aus Oberschlesien. Mein Vater erkannte nur sehr wenig Rezepte wieder, wie zum Beispiel schlesischer Streuselkuchen.
Ich bin auch erstaunt über die verschiedenen Rüben- und Kohlarten. Soviele Sorten kann man gar nicht mehr kaufen =)
Ich hoffe, dass wir bald unseren Schrebergarten erhalten, dort hatte ich sowieso geplant alte Gemüsesorten anzubauen. Wird sicherlich spannend.
Ein kurzes Rezept möchte ich hier aber vorstellen und zwar gebackene Apfelscheiben.
Man nimmt schöne große mürbe Äpfel, schält und schneidet sie in 1/2 cm dicke Scheiben, sticht das Kerngehäuse vorsichtig aus und bestreut sie mit Zucker. Von 4 ganzen Eiern, 1 dl (ich glaube das d steht für deko, das wäre dann also 100 ml) weißen Wein und Mehl rührt man einen dünen, recht glatten Teig ab, taucht die Apfelscheibe mittls einer Gabel in den Teig und bäckt sie schön goldbraun in heißem Schmalz (Schmalz kann man inzwischen überall kaufen). Sie werden, sobald sie gebacken sind, noch heiß, mit Zucker und Zimmt (damals wohl noch mit 2 M geschrieben^^) bestreut, zu Tisch gegeben.
Viel Spaß damit =) Eignet sich sehr gut zur Nachspeise für Weihnachten =).
Leider schade nur, dass die Rezepte wohl eher aus Niederschlesien sind als aus Oberschlesien. Mein Vater erkannte nur sehr wenig Rezepte wieder, wie zum Beispiel schlesischer Streuselkuchen.
Ich bin auch erstaunt über die verschiedenen Rüben- und Kohlarten. Soviele Sorten kann man gar nicht mehr kaufen =)
Ich hoffe, dass wir bald unseren Schrebergarten erhalten, dort hatte ich sowieso geplant alte Gemüsesorten anzubauen. Wird sicherlich spannend.
Ein kurzes Rezept möchte ich hier aber vorstellen und zwar gebackene Apfelscheiben.
Man nimmt schöne große mürbe Äpfel, schält und schneidet sie in 1/2 cm dicke Scheiben, sticht das Kerngehäuse vorsichtig aus und bestreut sie mit Zucker. Von 4 ganzen Eiern, 1 dl (ich glaube das d steht für deko, das wäre dann also 100 ml) weißen Wein und Mehl rührt man einen dünen, recht glatten Teig ab, taucht die Apfelscheibe mittls einer Gabel in den Teig und bäckt sie schön goldbraun in heißem Schmalz (Schmalz kann man inzwischen überall kaufen). Sie werden, sobald sie gebacken sind, noch heiß, mit Zucker und Zimmt (damals wohl noch mit 2 M geschrieben^^) bestreut, zu Tisch gegeben.
Viel Spaß damit =) Eignet sich sehr gut zur Nachspeise für Weihnachten =).
Niphredil - 19. Dez, 13:33





