Knoten im Hals...
Ui hats mich doch wieder erwischt in den letzten Tagen... Fieber hab ich wegbekommen, aber diese Halsschmerzen, die einfach nur Hustenreize auslösen, sind nicht wirklich angenehm.
Ich hatte gestern ein klärendes Gespräch mit meinem Ehemann. Ich bin die ganzen letzten Wochen mit einem Gefühl rumgerannt, was ich so gar nicht kannte. Und ich fragte mich irgendwann, was denn das bloß sei. Und umso mehr die Zeit verging, umso schlimmer wurde es.
Bis ich mal merkte, dass Gefühl was ich habe, ist das Gefühl des "Drucks". Den Druck ab März ne ordentliche Arbeit zu bekommen, damit unser Lebensunterhalt gesichert ist. Druck dann alles unter einen Hut zu bekommen. Denn leider bin ich nicht mit einem Superhirn ausgestattet, was manchmal erfordert, dass ich länger lernen muß als andere.
Ja Druck... komisch oder? Anscheinend hatte ich bisher nicht wirklich Druck... bzw. keinen Druck den ich mir selbst gemacht habe. Von draußen haben es manche immer wieder damit versucht. Und nun hab ich mir das irgendwie alleine da eingeredet. Meine Eltern wollen mich unterstützen... und von daher verstehe ich gar nicht, warum ich mir so einen Druck gegen mich aufgebaut habe. Ein Druck, der mich doch eher betäubt hat.
Ich bin ehrlich, ich will es vermeiden arbeiten zu müßen. Ich kann auch arbeiten, aber das sorgt sicherlich auch vielleicht dafür, dass ich ein Semester dran hängen muß. Und eigentlich will ich jetzt so schnell wie möglich fertig werden. Wenns sein muß, nehme ich lieber das bisschen Kohle und versuche mich halt ein Jahr damit irgendwie durchzubeißen. Das Geld reicht bei mir momentan sowieso total gut (Hund kostet ja mal zur Ausnahme nix).
Aber trotz allem, trotz gutem Einreden von allen, bleibt doch der bittere Nachgeschmack es irgendwie nicht unter einen Hut zu bringen.
Ansonsten rast die Zeit doch wieder vorbei, mensch... wo geht das Leben nur hin. Wenigstens bin ich motiviert für die Uni alles ordentlich zu machen. Aber Spaziergänge, Wanderungen etc. das ist zur Zeit irgendwie gar nicht mehr drin. Eigentlich müßte ich dieses WE noch lernen, aber die Eltern haben sich auch wieder beschwert, dass wir uns so lange nicht gesehen haben. Was ja stimmt.
Unser Wohnzimmer ist soweit fast fertig, noch herrscht bisschen Unordnung. Wir haben etliche Sachen entsorgen müßen, da wir nun viel weniger Stauraum haben. Und einiges hat noch nicht seinen Platz gefunden. Aber unsere Kuckucksuhr vom Schwarzwald hängt schon und der Kuckuck beglückt uns jede halbe Stunde mit seinem Gesang.
Ansonsten lese ich irgendwie zur Zeit relativ viel, aber komischerweise nur Bücher die ich mir in unserer Institutsbibliothek ausgliehen habe. Für was spirituelles hab ich irgendwie keinen Kopf, freue mich aber schon auf ein Buch von Wolf Dieter Storl.
Das Thema "Wahrheit" ist bei mir allerdings immernoch nicht ausm Kopf. Rauf und runter hör ich das Lied "Beautifl Lie" von 30 Seconds to mars. Es gibt da nähmlich so ein Gefühl, was ich nicht annehmen möchte. Es wird immer schön auf die Seite geschoben und langsam hab ich echt das Gefühl, dass es so groß ist, dass ich es nicht mehr wegschieben kann. Zumindestens traue ich mich, darüber nachzudenken. Dieses Nachdenken ist mit viel Angst verbunden, eben die Angst, irgendwann aufzuwachen und zu merken, dass man komplett gegen sich gelebt hat...
LG
Niphredil
Ich hatte gestern ein klärendes Gespräch mit meinem Ehemann. Ich bin die ganzen letzten Wochen mit einem Gefühl rumgerannt, was ich so gar nicht kannte. Und ich fragte mich irgendwann, was denn das bloß sei. Und umso mehr die Zeit verging, umso schlimmer wurde es.
Bis ich mal merkte, dass Gefühl was ich habe, ist das Gefühl des "Drucks". Den Druck ab März ne ordentliche Arbeit zu bekommen, damit unser Lebensunterhalt gesichert ist. Druck dann alles unter einen Hut zu bekommen. Denn leider bin ich nicht mit einem Superhirn ausgestattet, was manchmal erfordert, dass ich länger lernen muß als andere.
Ja Druck... komisch oder? Anscheinend hatte ich bisher nicht wirklich Druck... bzw. keinen Druck den ich mir selbst gemacht habe. Von draußen haben es manche immer wieder damit versucht. Und nun hab ich mir das irgendwie alleine da eingeredet. Meine Eltern wollen mich unterstützen... und von daher verstehe ich gar nicht, warum ich mir so einen Druck gegen mich aufgebaut habe. Ein Druck, der mich doch eher betäubt hat.
Ich bin ehrlich, ich will es vermeiden arbeiten zu müßen. Ich kann auch arbeiten, aber das sorgt sicherlich auch vielleicht dafür, dass ich ein Semester dran hängen muß. Und eigentlich will ich jetzt so schnell wie möglich fertig werden. Wenns sein muß, nehme ich lieber das bisschen Kohle und versuche mich halt ein Jahr damit irgendwie durchzubeißen. Das Geld reicht bei mir momentan sowieso total gut (Hund kostet ja mal zur Ausnahme nix).
Aber trotz allem, trotz gutem Einreden von allen, bleibt doch der bittere Nachgeschmack es irgendwie nicht unter einen Hut zu bringen.
Ansonsten rast die Zeit doch wieder vorbei, mensch... wo geht das Leben nur hin. Wenigstens bin ich motiviert für die Uni alles ordentlich zu machen. Aber Spaziergänge, Wanderungen etc. das ist zur Zeit irgendwie gar nicht mehr drin. Eigentlich müßte ich dieses WE noch lernen, aber die Eltern haben sich auch wieder beschwert, dass wir uns so lange nicht gesehen haben. Was ja stimmt.
Unser Wohnzimmer ist soweit fast fertig, noch herrscht bisschen Unordnung. Wir haben etliche Sachen entsorgen müßen, da wir nun viel weniger Stauraum haben. Und einiges hat noch nicht seinen Platz gefunden. Aber unsere Kuckucksuhr vom Schwarzwald hängt schon und der Kuckuck beglückt uns jede halbe Stunde mit seinem Gesang.
Ansonsten lese ich irgendwie zur Zeit relativ viel, aber komischerweise nur Bücher die ich mir in unserer Institutsbibliothek ausgliehen habe. Für was spirituelles hab ich irgendwie keinen Kopf, freue mich aber schon auf ein Buch von Wolf Dieter Storl.
Das Thema "Wahrheit" ist bei mir allerdings immernoch nicht ausm Kopf. Rauf und runter hör ich das Lied "Beautifl Lie" von 30 Seconds to mars. Es gibt da nähmlich so ein Gefühl, was ich nicht annehmen möchte. Es wird immer schön auf die Seite geschoben und langsam hab ich echt das Gefühl, dass es so groß ist, dass ich es nicht mehr wegschieben kann. Zumindestens traue ich mich, darüber nachzudenken. Dieses Nachdenken ist mit viel Angst verbunden, eben die Angst, irgendwann aufzuwachen und zu merken, dass man komplett gegen sich gelebt hat...
LG
Niphredil
Niphredil - 18. Jan, 23:17





