Montag ist Schnitzeltag...
Hallo ihr Lieben. Wieder mal war ich etwas länger weg. Das hat seinen Grund. Bei uns geht es drunter und drüber und irgendwie komme ich momentan nicht mal mit meinem Gedanken hinterher.
Ich stecke gerade in der Vorbereitung für meine Magisterarbeit und die vielen Gedanken drehen sich um dieses Thema. Vor paar Tagen war ich wirklich ein nervliches Wrack, total am Verzweifeln wie ich das eigentlich alles hinbekommen soll. Man steht vor einem Riesenberg von Büchern und Wissen und man fühlt sich daneben sowas von klein, dass man am liebsten alles hinschmeißen würde.
Meinem Mann geht es momentan überhaupt nicht gut. Burn-out. Vor wenigen Tagen hatte er seinen absoluten Tiefpunkt. In diesem Moment merkte ich eigentlich, wie unglaublich einsam man auf dieser Welt sein kann, wenn es wirklich WIRKLICH drauf ankommt Hilfe zu bekommen. Wir sind allein... im Notfall werden uns nicht die Namen unserer Freunde oder Eltern einfallen.
Seit gestern hat F. endlich Urlaub. Ich habe gestern abend weinen müssen, weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass er morgen wieder mit mir aufsteht und frühstckt. Ich weiß nicht wie lange das her ist, dass wir unter der Woche mal zweimal hintereinander zusammen frühstücken. Ich erinner mich momentan sehr oft zurück wie es war, als er sich für einen Beruf entscheiden musste. Förster oder doch Politik? Ich bin die letzte die ihm einredet, habe ihn jedoch nur gewarnt, dass Politik einen fertig machen kann. Es wurde seitens von mir leider die Politik und heute frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, doch etwas zu sagen.
Wie kann man auch nur in einer Welt leben, die nur durch Macht, Gier und Streitereien gekennzeichnet ist? Nur ein kleiner Teil der Energie wird in der Politik für etwas sinnvolles eingesetzt. Ich versuche ihn immer wieder in die Bahn zu lenken, einfach etwas sinnvolles zu machen. Die Streitereien auszublenden, die ihn einfach nichts angehen. Aber es geht nicht... wie denn auch, wenn man ständig damit konfrontiert wird? Vielleicht hat er auch eine Art Glaubenskrise? Die Erkenntnis, dass Politik eben nicht für die Menschen ist, sondern dass Politik eben nur was für den Politiker ist.
Stuttgart21... dieses Thema verkneife ich mir. Vorerst...
Und warum heißt der Beitrag "Montag ist Schnitzeltag"? Weil es tatsächlich Eltern gibt, die einen festen Fütterungsablauf für ihre Kinder haben, aus Angst, dass zu wenig Struktur ihre Kinder verblöde... ehrlich... die Welt ist nur noch pervers.
LG
Niphredil
Ich stecke gerade in der Vorbereitung für meine Magisterarbeit und die vielen Gedanken drehen sich um dieses Thema. Vor paar Tagen war ich wirklich ein nervliches Wrack, total am Verzweifeln wie ich das eigentlich alles hinbekommen soll. Man steht vor einem Riesenberg von Büchern und Wissen und man fühlt sich daneben sowas von klein, dass man am liebsten alles hinschmeißen würde.
Meinem Mann geht es momentan überhaupt nicht gut. Burn-out. Vor wenigen Tagen hatte er seinen absoluten Tiefpunkt. In diesem Moment merkte ich eigentlich, wie unglaublich einsam man auf dieser Welt sein kann, wenn es wirklich WIRKLICH drauf ankommt Hilfe zu bekommen. Wir sind allein... im Notfall werden uns nicht die Namen unserer Freunde oder Eltern einfallen.
Seit gestern hat F. endlich Urlaub. Ich habe gestern abend weinen müssen, weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass er morgen wieder mit mir aufsteht und frühstckt. Ich weiß nicht wie lange das her ist, dass wir unter der Woche mal zweimal hintereinander zusammen frühstücken. Ich erinner mich momentan sehr oft zurück wie es war, als er sich für einen Beruf entscheiden musste. Förster oder doch Politik? Ich bin die letzte die ihm einredet, habe ihn jedoch nur gewarnt, dass Politik einen fertig machen kann. Es wurde seitens von mir leider die Politik und heute frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, doch etwas zu sagen.
Wie kann man auch nur in einer Welt leben, die nur durch Macht, Gier und Streitereien gekennzeichnet ist? Nur ein kleiner Teil der Energie wird in der Politik für etwas sinnvolles eingesetzt. Ich versuche ihn immer wieder in die Bahn zu lenken, einfach etwas sinnvolles zu machen. Die Streitereien auszublenden, die ihn einfach nichts angehen. Aber es geht nicht... wie denn auch, wenn man ständig damit konfrontiert wird? Vielleicht hat er auch eine Art Glaubenskrise? Die Erkenntnis, dass Politik eben nicht für die Menschen ist, sondern dass Politik eben nur was für den Politiker ist.
Stuttgart21... dieses Thema verkneife ich mir. Vorerst...
Und warum heißt der Beitrag "Montag ist Schnitzeltag"? Weil es tatsächlich Eltern gibt, die einen festen Fütterungsablauf für ihre Kinder haben, aus Angst, dass zu wenig Struktur ihre Kinder verblöde... ehrlich... die Welt ist nur noch pervers.
LG
Niphredil
Niphredil - 8. Okt, 10:59





