Montag, 27. Dezember 2010

Bald ist es zu Ende

Ja das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu. Die Weihnachtstage sind nun auch vorbei. Der Schnee freut mich riesig. Diesen Winter fühle ich mich echt wie in Polen. Die verschneiten Straße, die eingefrorenen Hoftore, die Stürme, die Stille und der Geruch von verbranntem Holz in der Luft. Die Rauhnächte schlagen bei mir wieder zu mit wilden und heftigen Träumen.

Ich war heute um 5 Uhr wach und konnte nicht mehr schlafen.

Weihnachten habe ich komplett mit meiner Familie verbracht. Nicht mit meiner, sondern mit meiner "adoptierten" Familie. Zu meinen Eltern habe ich ja den Kontakt abgebrochen. Als mein Vater mich am Telefon erneut als eine "faule Sau" beschimpft hatte, legte ich einfach auf. Als er dann eine viertel Stunde auf meinen Anrufbeantworter draufsprach "Kind ruf an, wir brauchen dich", da habe ich gewusst, dass sich meine Eltern im Gegensatz zu früher, überhaupt nicht geändert haben. Die Psychospielchen gehen weiter. Ich brauche keine Eltern, die mir nicht gut tun. Ich brauche keine Eltern, die mich nicht kennen und mich als fett, faul beschimpfen und mir vorhersehen, dass mein Mann, wenn er mal in der Politik aufsteigt, sich andere Frauen suchen wird. Solche Eltern brauche ich nicht. Sowas sind keine Eltern.

Die haben doch tatsächlich an Heiligabend meine Schwiegermutter angerufen, um ihr alles Gute zu wünschen. Sie haben es echt geschafft mal alleine ihre Telefonnummer raussuchen. Früher haben sie mich angerufen und ich hab ihnen seit sie hier sind (2 Jahre) wahrscheinlich 15 Mal die Telefonnummer geben müssen.

Und solche Eltern will ich auch nicht bald als Oma und Opa haben. In letzter Zeit trenne ich mich von allem, was mir nicht gut tut und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Es tut anderen weh, sicherlich, aber in der Hinsicht bin ich egoistisch geworden. Wer nicht mit mir geht, geht gegen mich.

LG

Niphredil

Niphredil´s Hexentaverne

Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...

Zitat des Monats:

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne, entzücken weilt auf unbetretener Düne, Gesellschaft ist, wo alles menschenleer, Musik im Wellenschschlag am ewigen Meer. Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr. Lord Byron

***~~***

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