Sonntag, 1. Mai 2011

Dein Weg und wohin er führt: nie ans Ziel!

Hey ihr Lieben. Ich und mein Mann hatten dieses Wochenende einen richtigen philosophier Kick.

Wir hatten am Anfang soviele Pläne für dieses Jahr und so wie es aussieht, wird einfach nichts klappen. Klar die Magisterarbeit, das ist das einzige. Kinderwunsch, neuer Job, kleines Geschäft: nichts wird klappen (dieses Jahr). Wir steuern beide langsam auf die 30 Jahre zu. Wir haben keine Midlifecrisis, ganz im Gegenteil. Wir blicken in unsere Vergangenheit zurück und sind darüber glücklich, dass alles bisher zu verlaufen ist. Wir bereuen nichts. Nun jedoch, blicken wir in die Zukunft und fragen uns: Was kommt? Soll es das schon gewesen sein? Wir studieren/arbeiten und irgendwie kommt nichts dabei raus.

Das Geld reicht nie, auch wenn man mehr verdient. War das so abgemacht?

Die Ziele die man hat erreicht man nicht. War das so abgemacht?

Letztlich haben wir uns im Garten so ausgekotzt und mein Mann gab ein Beispiel: Früher als ich jünger war, war ich schon darüber glücklich, wenn ich am weitesten meinen Schlappen werfen konnte. Wir mussten beide über das Beispiel herzhaft lachen, er dann weiter: und heute? Denkst du nur drüber nach, wohin der Schlappen fällt. Entweder fliegt er jetzt in den Teich oder auf ne Blume, die dann kaputt ist. Ich meinte noch, er solle doch einfach mal seinen Schlappen werfen. Er wirft seinen Schlappen und wo landet er? Aufm Dach. Ich kann euch nicht sagen, wie wir in dem Moment uns kaputt gelacht haben. Wieder geplant und dann kommt alles doch ganz anders.

Die Frage ist nur: Gehen wir überhaupt den Weg der uns ans vermeindliche Ziele bringen soll? Warum klappt im Leben nichts, was man plant? Vielleicht sind unsere Schritte "falsch"? Wie kann man an sein gewolltes Ziel kommen, wenn man einen anderen Weg geht?

Ist es nicht vielleicht so, dass wir jeden Schritt genauestens kontrollieren müssen, damit wir unser Ziel in dem WirrWarr unserer Welt nicht verlieren?

Schönes Beltane euch...

LG

Nip

Niphredil´s Hexentaverne

Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...

Zitat des Monats:

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne, entzücken weilt auf unbetretener Düne, Gesellschaft ist, wo alles menschenleer, Musik im Wellenschschlag am ewigen Meer. Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr. Lord Byron

***~~***

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