Huhu Nip,
vielleicht hast du Recht, mit dem was du schreibst...
auf der andren Seite wehrt sich etwas in mir gegen deine Aussage, der Teufel strahle vor Glücklichsein in der heutigen Spaßgesellschaft.
Ganz davon abgesehen, ob es ihn tatsächlich gibt, setzt du damit ja eigentlich Spaß und Freude mit Verführung gleich. Das hat einen etwas negativen Touch in meinen Augen. Ich denke nicht, dass Freude (und ich setzt hier jetzt Spaß mit Freude gleich), ob nun sinnvoll oder nicht, in irgendeiner Art etwas Schlechtes an sich hat. Im Gegenteil, wenn Freude nicht "gut" ist, was denn dann?
Ist diese These so wirklich haltbar (und das ist keine rhetorische Frage.. :-) )
Lieben Gruß
Petra
Niphredil - 20. Nov, 10:05
Hallo Petra.
Ich verstehe dich, ich glaube du hast mich am Ende aber bisschen falsch verstanden bzw. ich hab mich am Ende zu kurz ausformuliert.
Ich meinen Augen ist Freude erstmal etwas anderes als Spaß.
Spaß ist eigentlich auch nichts negatives du hast schon Recht. Nur in einer Gesellschaft wo der Spaß über allem anderen gestellt wird ist natürlich schon gefährlich. Ich geb mal paar Beispiele: eine Familie geht in einen Freizeitpark um Spaß zu haben. Die Kinder rennen eh alleine durch den Park, die Eltern sind gestresst etc. Von einem gemeinsames, harmonischen Ausflug kann nicht die Rede sein. Mal ein harmloses Beispiel...
Jetzt mal einen aus meiner Umgebung. Früher vor paar Jahren hatte ich ne Clique. Die ging jedes Wochenende aus und trank. Viel gesprochen wurde nicht, weil es in der Disco zu laut war. Und das ging fast 2 Jahre so (wildes Partyleben etc.). Und dann hatte ich ein Problem und brauchte Hilfe. Keiner half von der Clique. Ich fragte mich warum? Weil wir eine Spaßqlique waren. Es ging da nicht um Gemeinsamkeit. Es ging darum zusammen wo hinzufahren und Spaß zu haben. Und Spaß bedeutet in der Hinsicht kein Raum für Probleme, Negatives oder für Verantwortung.
Ich schrieb ja Spaßgesellschaft, aber ein hoher Stand von Selbstmord und psychischen Krankheiten. Spaß ist schön, wenn man in seinem Leben auch etwas hat was einen zufrieden, glücklich macht. Spaß ist etwas unglaublich wichtiges geworden in unserer Gesellschaft. Das wird teilweise über die Hilfe gestellt, die jemand braucht. Und da denke ich, wenn es einen Teufel geben würde, der ja Spaß sicherlich gern hat, ist das natürlich eine Freude für ihn xD
Es gibt sogar Menschen die vorlügen, dass sie am Wochenende aus waren, Party gemacht haben etc. Mir erzählte das Mädchen sie wäre zu Hause geblieben, als Bekannte dazukamen und nachfragten, lügte sie. Angst davor zu sagen, dass man vielleicht kein Spaß am Wochenende hatte... und man muß sich fragen, wie hätten die anderen geguckt, wenn sie gesagt hätte sie war zu Hause? Für Studenten scheint da wirklich eine Welt zusammen zu brechen...
Ich hoffe ich hab mich einwenig besser ausgedrückt...
Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...
Zitat des Monats:
Es wohnt Genuss
im dunklen Waldesgrüne,
entzücken weilt
auf unbetretener Düne,
Gesellschaft ist,
wo alles menschenleer,
Musik im Wellenschschlag
am ewigen Meer.
Die Menschen lieb ich,
die Natur noch mehr.
Lord Byron
vielleicht hast du Recht, mit dem was du schreibst...
auf der andren Seite wehrt sich etwas in mir gegen deine Aussage, der Teufel strahle vor Glücklichsein in der heutigen Spaßgesellschaft.
Ganz davon abgesehen, ob es ihn tatsächlich gibt, setzt du damit ja eigentlich Spaß und Freude mit Verführung gleich. Das hat einen etwas negativen Touch in meinen Augen. Ich denke nicht, dass Freude (und ich setzt hier jetzt Spaß mit Freude gleich), ob nun sinnvoll oder nicht, in irgendeiner Art etwas Schlechtes an sich hat. Im Gegenteil, wenn Freude nicht "gut" ist, was denn dann?
Ist diese These so wirklich haltbar (und das ist keine rhetorische Frage.. :-) )
Lieben Gruß
Petra
Ich verstehe dich, ich glaube du hast mich am Ende aber bisschen falsch verstanden bzw. ich hab mich am Ende zu kurz ausformuliert.
Ich meinen Augen ist Freude erstmal etwas anderes als Spaß.
Spaß ist eigentlich auch nichts negatives du hast schon Recht. Nur in einer Gesellschaft wo der Spaß über allem anderen gestellt wird ist natürlich schon gefährlich. Ich geb mal paar Beispiele: eine Familie geht in einen Freizeitpark um Spaß zu haben. Die Kinder rennen eh alleine durch den Park, die Eltern sind gestresst etc. Von einem gemeinsames, harmonischen Ausflug kann nicht die Rede sein. Mal ein harmloses Beispiel...
Jetzt mal einen aus meiner Umgebung. Früher vor paar Jahren hatte ich ne Clique. Die ging jedes Wochenende aus und trank. Viel gesprochen wurde nicht, weil es in der Disco zu laut war. Und das ging fast 2 Jahre so (wildes Partyleben etc.). Und dann hatte ich ein Problem und brauchte Hilfe. Keiner half von der Clique. Ich fragte mich warum? Weil wir eine Spaßqlique waren. Es ging da nicht um Gemeinsamkeit. Es ging darum zusammen wo hinzufahren und Spaß zu haben. Und Spaß bedeutet in der Hinsicht kein Raum für Probleme, Negatives oder für Verantwortung.
Ich schrieb ja Spaßgesellschaft, aber ein hoher Stand von Selbstmord und psychischen Krankheiten. Spaß ist schön, wenn man in seinem Leben auch etwas hat was einen zufrieden, glücklich macht. Spaß ist etwas unglaublich wichtiges geworden in unserer Gesellschaft. Das wird teilweise über die Hilfe gestellt, die jemand braucht. Und da denke ich, wenn es einen Teufel geben würde, der ja Spaß sicherlich gern hat, ist das natürlich eine Freude für ihn xD
Es gibt sogar Menschen die vorlügen, dass sie am Wochenende aus waren, Party gemacht haben etc. Mir erzählte das Mädchen sie wäre zu Hause geblieben, als Bekannte dazukamen und nachfragten, lügte sie. Angst davor zu sagen, dass man vielleicht kein Spaß am Wochenende hatte... und man muß sich fragen, wie hätten die anderen geguckt, wenn sie gesagt hätte sie war zu Hause? Für Studenten scheint da wirklich eine Welt zusammen zu brechen...
Ich hoffe ich hab mich einwenig besser ausgedrückt...
Ich Grüß dich =)