Trauer
Hallo ihr Lieben.
Mir tun so die Finger weh. Ich bin zur Zeit echt nur am Tippen. Heute bestimmt etwa 4 Stunden. Bisschen ausgelaugt fühl ich mich dadurch auch. Ich versuche aber dennoch hier etwas gescheites zu schreiben =)
Hab heute ganz lange an einem Text für www.hexentaverne.de geschrieben. Es geht dabei ganz allgemein um Trauer und Trauerverarbeitung. Ich habe wochenlang recherchiert und mich meiner eigenen Trauer gestellt. Was eigentlich gut ist und was nicht, wie man richtig trauert... ich weiß es nicht! Ich habe so oft getrauert und muß mich selbst im Nachhinein fragen, wie ich das eigentlich gemacht habe.
Ich habe keine Rituale durchgeführt, so wie ich es im Text beschrieben hab. Bei mir war einfach alles nur Zeit. War das gut? Oder hilft ein systematisches Vorgehen?
Trauer ist so schwer zu beschreiben. Vor allem, wenn man sie verarbeitet hat. Sich in die Zeit zurück zu erinner... das geht irgendwie gar nicht. Es ist weg... der Schmerz ist einfach weg.
Dann ein Text über die Trauer zu verfassen, fällt mir unglaublich schwer. Die kleinen Rituale find ich aber richtig klasse, die ich zusammen gestellt habe =) Hab schon einige selbst getestet. Eins vielleicht hier vorweg: wenn du 80 Jahre alt bist und auf dein Leben zurückschaust was siehst du dann?
Ich habe mir die Frage gestellt und eigentlich eine eher abhängige Person gesehen, die sich zu sehr an ihren Verlobten orientiert. In letzter Zeit hab ich sogar das Gefühl, dass wir uns voneinander bisschen entfernen. Er ist unglaublich rational, glaubt an nichts und ich hab immernoch das Gefühl, dass er mich für verrückt halten könnte, da ich eine Hexe bin. Eine spirituelle Basis haben wir irgendwie nicht. Mir fehlt das gemeinsame Erforschen dieser Welt.
Zudem sehe ich eine Frau die nicht wirklich alles anpackt. Ich schlamper zu oft und bin nicht gerade mit Tatendrang gesegnet. Viele Ideen sind in der Tonne gelandet, obwohl sie eigentlich super waren. Ich weiß nicht ob das am mangelnden Selbstbewußtsein liegt, oder am mangelnden Vertrauen mir selbst gegenüber. Ich glaube ich seh mich immer schlechter als ich eigentlich bin.
Zudem sehe ich oft eine Frau, die manchmal zu sehr von Ängsten beherrscht wird. Angst vor der Hausarbeit ob sie gut ist. Angst vor dem und jenen. Mich nervt das und ich finde das auch langsam absolut lächerlich. Naja früher war das viel schlimmer, zur Zeit kann ich mir gut selbst in den Arsch treten.
Ich wünsche mir einfach mehr Tatendrang, Mut und Vertrauen für mich...
Wieder mal ein sehr nachdenklicher Tag. Ich hoffe das der Text über die Trauer gut und hilfreich sein wird. (Seht ihr ich hoffe... verdammter Mist er ist gut... schließlich hock ich seit Tagen und Wochen dran!=) )
Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest und grüßt eure Lieben mal einfach von einer fremden Person und zwar von mir =)
Mir tun so die Finger weh. Ich bin zur Zeit echt nur am Tippen. Heute bestimmt etwa 4 Stunden. Bisschen ausgelaugt fühl ich mich dadurch auch. Ich versuche aber dennoch hier etwas gescheites zu schreiben =)
Hab heute ganz lange an einem Text für www.hexentaverne.de geschrieben. Es geht dabei ganz allgemein um Trauer und Trauerverarbeitung. Ich habe wochenlang recherchiert und mich meiner eigenen Trauer gestellt. Was eigentlich gut ist und was nicht, wie man richtig trauert... ich weiß es nicht! Ich habe so oft getrauert und muß mich selbst im Nachhinein fragen, wie ich das eigentlich gemacht habe.
Ich habe keine Rituale durchgeführt, so wie ich es im Text beschrieben hab. Bei mir war einfach alles nur Zeit. War das gut? Oder hilft ein systematisches Vorgehen?
Trauer ist so schwer zu beschreiben. Vor allem, wenn man sie verarbeitet hat. Sich in die Zeit zurück zu erinner... das geht irgendwie gar nicht. Es ist weg... der Schmerz ist einfach weg.
Dann ein Text über die Trauer zu verfassen, fällt mir unglaublich schwer. Die kleinen Rituale find ich aber richtig klasse, die ich zusammen gestellt habe =) Hab schon einige selbst getestet. Eins vielleicht hier vorweg: wenn du 80 Jahre alt bist und auf dein Leben zurückschaust was siehst du dann?
Ich habe mir die Frage gestellt und eigentlich eine eher abhängige Person gesehen, die sich zu sehr an ihren Verlobten orientiert. In letzter Zeit hab ich sogar das Gefühl, dass wir uns voneinander bisschen entfernen. Er ist unglaublich rational, glaubt an nichts und ich hab immernoch das Gefühl, dass er mich für verrückt halten könnte, da ich eine Hexe bin. Eine spirituelle Basis haben wir irgendwie nicht. Mir fehlt das gemeinsame Erforschen dieser Welt.
Zudem sehe ich eine Frau die nicht wirklich alles anpackt. Ich schlamper zu oft und bin nicht gerade mit Tatendrang gesegnet. Viele Ideen sind in der Tonne gelandet, obwohl sie eigentlich super waren. Ich weiß nicht ob das am mangelnden Selbstbewußtsein liegt, oder am mangelnden Vertrauen mir selbst gegenüber. Ich glaube ich seh mich immer schlechter als ich eigentlich bin.
Zudem sehe ich oft eine Frau, die manchmal zu sehr von Ängsten beherrscht wird. Angst vor der Hausarbeit ob sie gut ist. Angst vor dem und jenen. Mich nervt das und ich finde das auch langsam absolut lächerlich. Naja früher war das viel schlimmer, zur Zeit kann ich mir gut selbst in den Arsch treten.
Ich wünsche mir einfach mehr Tatendrang, Mut und Vertrauen für mich...
Wieder mal ein sehr nachdenklicher Tag. Ich hoffe das der Text über die Trauer gut und hilfreich sein wird. (Seht ihr ich hoffe... verdammter Mist er ist gut... schließlich hock ich seit Tagen und Wochen dran!=) )
Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest und grüßt eure Lieben mal einfach von einer fremden Person und zwar von mir =)
Niphredil - 22. Dez, 19:06






Trauerarbeit
Ich habe ja ein ziemliches faible für Tarotkarten bzw. auch Orakel.
Als wir getrennt waren, habe ich an jedem Sonntag die Karten gelegt. Was mir schnell auffiel war, dass jede Woche ein bestimmtes Thema behandelt wurde, z.B. Schuld ist Unwissen, Abschied nehmen durch Briefe, Dinge aufzählen die das Leben lebenswert machen usw.
Ich habe also immer im Laufe der Woche an einem bestimmten Thema gearbeitet und bin so zu wundervollen Erkenntnissen gekommen. Ich habe mich selbst besser kennen gelernt, habe über Dinge nachgedacht, über die ich ohne die Karten nie nachgedacht hätte, und habe vieles eingesehen.
Ich denke die Karten sind eine gute Hilfe für Trauerarbeit. Sie sagen dir was du nicht hören willst, regen dich aber vordergründig zum Nachdenken an. Wenn du trauerst musst du verarbeiten. Du musst mit dir selbst arbeiten. Darfst dich nicht einfach in diesem tiefen, schwarzen Loch sitzen lassen, in dem du dich befindest. Du musst an dir arbeiten und wirst wunderbare Dinge entdecken!
In diesem Sinne noch ein erfolgreiches Jahr 2009 voller Gesundheit und Glück!
Liebe Grüße,
Nebelweib