Ohne den Tod wäre die Menschheit vermutlich nur ein großes streunendes Rudel, dessen Individuen früher oder später an sich selbst verzweifeln würden ... Obwohl Moment, eigentlicht ist das ein bisschen auch jetzt schon so ...
Moral denke ich wäre aber da, denn es gibt ja nicht nur physischen Schaden. Die Frage wäre, wie man zu einer solchen Moral kommen würde. Es stimmt schon - es muss erst das schlimmste irgendwo passieren, um die "Moral von der Geschicht" zu verinnerlichen...
Die Vorstellung von einem Leben ohne Tod finde ich persönlich übrigens furchtbar. Irgendwie empfinde ich den Tod für mich als großes Reiseziel. Keins, nach dem ich jetzt schon Fernweh hätte, aber eins, an dem ich, wenn ich es irgendwann erreiche, sicher und geborgen sein werde. Ich finde den Gedanken sehr friedlich und beruhigend. Alle Menschen haben dieses Ziel, und jeder geht seinen eigenen individuellen Weg dahin. Aber das Ziel, das macht uns alle dann doch irgendwie wieder gleich.
Und danach?
Naja, wir sind ja eigentlich sogar schon im danach.
*philosophier*
LG,
Feuerseele
Niphredil - 1. Feb, 10:20
Hallo Feuerseele.
Ich würde ein Leben ohne Tod sehr merkwürdig finden. Ich würde es als unnatürlich sehen. Es ist zwar ein ausgelutschert Satz, aber es ist wirklich so, der Tod macht unser Leben erst wertvoll.
Ja stimmt es ist schon eine Reiseziel =) Manchmal habe ich jedoch Fernweh an das schöne Paradies, aber das ist ein ganz anderes Fernweh. Ich bin dennoch froh leben zu dürfen und auch wenn ich mich dorthin sehne, weiß ich wo ich im Moment hingehöre. Es tut nicht weh, nicht dort zu sein.
Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...
Zitat des Monats:
Es wohnt Genuss
im dunklen Waldesgrüne,
entzücken weilt
auf unbetretener Düne,
Gesellschaft ist,
wo alles menschenleer,
Musik im Wellenschschlag
am ewigen Meer.
Die Menschen lieb ich,
die Natur noch mehr.
Lord Byron
Klingt nach einem tollen Seminar!
Moral denke ich wäre aber da, denn es gibt ja nicht nur physischen Schaden. Die Frage wäre, wie man zu einer solchen Moral kommen würde. Es stimmt schon - es muss erst das schlimmste irgendwo passieren, um die "Moral von der Geschicht" zu verinnerlichen...
Die Vorstellung von einem Leben ohne Tod finde ich persönlich übrigens furchtbar. Irgendwie empfinde ich den Tod für mich als großes Reiseziel. Keins, nach dem ich jetzt schon Fernweh hätte, aber eins, an dem ich, wenn ich es irgendwann erreiche, sicher und geborgen sein werde. Ich finde den Gedanken sehr friedlich und beruhigend. Alle Menschen haben dieses Ziel, und jeder geht seinen eigenen individuellen Weg dahin. Aber das Ziel, das macht uns alle dann doch irgendwie wieder gleich.
Und danach?
Naja, wir sind ja eigentlich sogar schon im danach.
*philosophier*
LG,
Feuerseele
Ich würde ein Leben ohne Tod sehr merkwürdig finden. Ich würde es als unnatürlich sehen. Es ist zwar ein ausgelutschert Satz, aber es ist wirklich so, der Tod macht unser Leben erst wertvoll.
Ja stimmt es ist schon eine Reiseziel =) Manchmal habe ich jedoch Fernweh an das schöne Paradies, aber das ist ein ganz anderes Fernweh. Ich bin dennoch froh leben zu dürfen und auch wenn ich mich dorthin sehne, weiß ich wo ich im Moment hingehöre. Es tut nicht weh, nicht dort zu sein.
LG