Ich bin keine Frau...
nein ich bin vorrangig ein Mensch. Was ist schon Frausein/Mannsein? Das ist wieder hoch aktuell das Thema bei mir. Angefangen hat das wegen meiner Hausarbeit. Dort geht es um das Thema Bewerbung bzw. Vorstellungsgespräche. Und dort fand ich bei Eberhardt Hofmann, das Buch heißt übrigens "Einstellungsgespräche erfolgreich führen" folgendes:
Es geht um das Thema Maskulinität. Und auch wenn Hofmann von der Dimension Maskulinität vs. Femininität anspricht, folgt nur noch die Definition über geringe und hohe Maskulinität. Femininität ist wie weggeblasen. Was ist gerine Maskuliniät? Nach Hofmann: Konflikte werden durch Verhandlungen und Kompromisse beigelegt. Auch arbeitsunabhängige Bereiche haben ihren Stellenwert und Selbstbehauptung wird belächelt. Hohe Maskulinität ist laut Hofmann, dass Konflikte durch Austragung gelöst werden, das Arbeit zentral ist und das Selbstbehauptung geschätzt wird.
Das sollte man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich möchte das soweit gar nicht weiter kommentieren.
Dann stoße ich in Hexenkreisen, zu dem ich ja eigentlich auch gehöre, mich aber inzwischen frage ob ich dazu gehören möchte, auf die allgemeine Meinung wie mystisch die Periode ist. Ja es gibt viele Hexen die viel Kraft aus ihrer Periode ziehen und sie sehr schätzen. Respektiere ich. Nun aber ich bin nicht so eine. Und wie oft habe ich mich selbst der Frage gestellt: biste eigentlich noch normal, wenn du die Peri nicht magst? Ausgelöst von eigentlich gemeinen Meinungen und Hobbypsychologen. Durch vieles Nachdenken jedoch, bin ich zum Entschluss gekommen. Nö! Ich mag sie einfach nicht. Ich hab sie ok, aber ich schöpfe daraus keine Kraft, ganz im Gegenteil ich habe das Gefühl, ich würde sie sogar verlieren.
Übrigens ich würde im Sommer auch gerne ohne T-Shirt rumlaufen wie Männer. Warum geht das nicht?
Joar mir wurde vorgeworfen ich hätte ein gestörtes Verhältnis zu meiner Weiblichkeit. Vielleicht stimmt das auch, vielleicht auch nicht. Denn ich habe nicht wirklich was Weibliches, sondern was menschliches. Manche Menschen sind so stark in diesem dualen Weltbild verfangen, dass sie mich gerade am Liebsten auf den Scheiterhaufen schicken würden. Warum hab ich aber kein Problem mit den Menschen, sondern die mit mir wie es mir scheint? Warum kann ich nicht leben wie ich will? Mit meinem Partner an der Seite, der mir ein lieber Mensch ist, aber eben nicht ein lieber Mann.
Vor paar Tagen, als ich mal Fernsehen guckte, lief gerade ein komischer Beitrag: Die jungen Frauen werden immer erfolgreicher. Kinder, Beruf und Haushalt fällt immer mehr Frauen leichter. Ein Lob auf die Frauen!
Ich dachte mir nur: wo zum Teufel sind denn da die Männer? Mir kam es einer Kampagne aus dem 19. Jahrhundert. Schaut mal unsere Frauen gebären Kinder und sie machen sogar den Haushalt. Heute hat man uns noch dazu die Arbeit untergejubelt und wir können uns alle freudig auf die Schultern klopfen wie furchtbar emanzipiert wir sind... bis wir vor Erschöpfung tot umfallen. Und was ist daran so neu? Haushalt, Kinder und Arbeit. Gibt es doch schon seit tausenden von Jahren? Versteh ich irgendwie nicht, kann mich einer aufklären?
LG
Nip
Es geht um das Thema Maskulinität. Und auch wenn Hofmann von der Dimension Maskulinität vs. Femininität anspricht, folgt nur noch die Definition über geringe und hohe Maskulinität. Femininität ist wie weggeblasen. Was ist gerine Maskuliniät? Nach Hofmann: Konflikte werden durch Verhandlungen und Kompromisse beigelegt. Auch arbeitsunabhängige Bereiche haben ihren Stellenwert und Selbstbehauptung wird belächelt. Hohe Maskulinität ist laut Hofmann, dass Konflikte durch Austragung gelöst werden, das Arbeit zentral ist und das Selbstbehauptung geschätzt wird.
Das sollte man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich möchte das soweit gar nicht weiter kommentieren.
Dann stoße ich in Hexenkreisen, zu dem ich ja eigentlich auch gehöre, mich aber inzwischen frage ob ich dazu gehören möchte, auf die allgemeine Meinung wie mystisch die Periode ist. Ja es gibt viele Hexen die viel Kraft aus ihrer Periode ziehen und sie sehr schätzen. Respektiere ich. Nun aber ich bin nicht so eine. Und wie oft habe ich mich selbst der Frage gestellt: biste eigentlich noch normal, wenn du die Peri nicht magst? Ausgelöst von eigentlich gemeinen Meinungen und Hobbypsychologen. Durch vieles Nachdenken jedoch, bin ich zum Entschluss gekommen. Nö! Ich mag sie einfach nicht. Ich hab sie ok, aber ich schöpfe daraus keine Kraft, ganz im Gegenteil ich habe das Gefühl, ich würde sie sogar verlieren.
Übrigens ich würde im Sommer auch gerne ohne T-Shirt rumlaufen wie Männer. Warum geht das nicht?
Joar mir wurde vorgeworfen ich hätte ein gestörtes Verhältnis zu meiner Weiblichkeit. Vielleicht stimmt das auch, vielleicht auch nicht. Denn ich habe nicht wirklich was Weibliches, sondern was menschliches. Manche Menschen sind so stark in diesem dualen Weltbild verfangen, dass sie mich gerade am Liebsten auf den Scheiterhaufen schicken würden. Warum hab ich aber kein Problem mit den Menschen, sondern die mit mir wie es mir scheint? Warum kann ich nicht leben wie ich will? Mit meinem Partner an der Seite, der mir ein lieber Mensch ist, aber eben nicht ein lieber Mann.
Vor paar Tagen, als ich mal Fernsehen guckte, lief gerade ein komischer Beitrag: Die jungen Frauen werden immer erfolgreicher. Kinder, Beruf und Haushalt fällt immer mehr Frauen leichter. Ein Lob auf die Frauen!
Ich dachte mir nur: wo zum Teufel sind denn da die Männer? Mir kam es einer Kampagne aus dem 19. Jahrhundert. Schaut mal unsere Frauen gebären Kinder und sie machen sogar den Haushalt. Heute hat man uns noch dazu die Arbeit untergejubelt und wir können uns alle freudig auf die Schultern klopfen wie furchtbar emanzipiert wir sind... bis wir vor Erschöpfung tot umfallen. Und was ist daran so neu? Haushalt, Kinder und Arbeit. Gibt es doch schon seit tausenden von Jahren? Versteh ich irgendwie nicht, kann mich einer aufklären?
LG
Nip
Niphredil - 8. Sep, 13:34
Aurisa - 15. Sep, 19:32
Was ist männlich, was ist weiblich...
Wenn du das 1000 Menschen fragst wirst du 2000 verschiedene Antworten bekommen... mindestens ;)...
Ein unendliches Thema... ohne endgültige Antworten...
Viele Grüße
Klaudia
Wenn du das 1000 Menschen fragst wirst du 2000 verschiedene Antworten bekommen... mindestens ;)...
Ein unendliches Thema... ohne endgültige Antworten...
Viele Grüße
Klaudia
Lalu (Gast) - 9. Nov, 18:51
Ich finde die Texte hier sehr interessant und regen mich über eine mir gute bekannte Problematik von Männlichkeit und Weiblichkeit zum denken an. Es ist grausam, Menschen einfach aufgrund ihres (angeborenen) Geschlechtes in Muster zu pressen. Wieviel Leid, wieviel Kränkung erfahren Menschen dadurch? Wieviel Depression müssen Menschen alltäglich dadurch erfahren? Nur weil sie innerlich spüren, dass sie nicht in das Muster passen. Menschen werden, hat aus meiner Sicht auch irgendetwas mit der Überwindung dieses Schablonendenken, dieser "Musterung" zu tun.
Herzlich Lalu
Herzlich Lalu






Und dann find eich gleich das hier, wo ich so oft nicken konnte. Ja, was ist so toll an der Periode? Wieso ist das so 'ne magische Zeit? Ich hasse diese Zeit und könnte mehr als gut drauf verzichten.
Hexe nenne ich mich schon lange nicht mehr - ich sehe mich auch nicht als solche.
Dieses "meine Weiblichkeit ehren" geht mir eher auf die Nerven. Ich bin ich. :)
Das gibts nicht... ich dachte so ein Exemplar Frau treffe ich gar nicht mehr ^^ Ich dachte schon ich hätte ne Schraube locker, aber nein es gibts sie doch =) Die Frauen die einfach nur sind...
LG
Niphredil