Schönes Samhain =)
Hihi... ich hör schon seit einer Stunde die Kinder draußen kreischen ^^ Keine Ahnung was die da machen, aber auf alle Fälle gruseln und schreien...
Ich stand bis eben nur in der Küche ich bin fix und foxi. Und ich hab noch nicht mal mein Altar neu machen können. Ich glaube das schaffe ich auch nicht mehr... meine Eltern kommen in einer Stunde, dann wird gegessen, dann Wichtelpaket auspacken und ab auf den Friedhof. Bilder davon gibts morgen =)
So... dann wünsche ich euch ein schönes Samhainfest und als kleine Überraschung (ich hoffe mein Wichtel ist mir deswegen nicht böse) veröffentliche ich mal hier mein erstes literarisches Werk xD Viel Spaß beim Gruseln...
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Die Nacht (geschrieben von Natalie / Niphredil)
Beruhend auf einer Erzählung meiner Mutter
Wohlbehütet liegen wir nachts im Bett. Umgeben von einer Welt aus Frieden, Wärme und Gemütlichkeit. Doch auf dem Land, weit entfernt von dieser Welt des Friedens, der Wärme und der Gemütlichkeit, da ist die Nacht der Übergang zu einer anderen Welt; einer Welt der Verwandlung. Auf dem Land in der Nacht, werden aus dem Rufen eines Uhus die Rufe nach deinem Tod und aus dem Ticken der Uhr werden dumpfe und schwere Schritte, die aus dem Treppengang zu vernehmen sind. Die Verwandlung ist der Teufel. Am Tag ist er nicht wahrzunehmen, getarnt als anderes Wesen; täuschen will er uns. Und so liegt man auf dem Land in der Nach in seinem Bett. Vollkommene Stille, vollkommene Dunkelheit, eine Konfrontation mit seiner Urangst, ob man nun nicht doch das Traben von Hufen auf der Straße wahrnimmt.
Ich vernahm die Rufe des Uhus, es war mitten in der Nacht. Benebelt schaute ich mich im Zimmer um. Meine Brüder und Schwestern schliefen. Ich konnte nichts sehen, es war eine finstere Nacht. Ich fühlte mich ungeborgen, das Herdfeuer war erloschen, die Weinreben am Haus klopften gegen die dünnen Fenster und der Wind sang ein Lied.
Etwas in der Ecke schien auf dem Stuhl zu sitzen und es schien mir, als sei es noch finsterer als die Nacht. Ich vernahm Geräusche konnte sie jedoch nicht gleich deuten. Es klang wie das Brechen von Zähnen, welche dann mit einem Ruck unter mein Bett geworfen wurden. „Papa?“ rief ich in die Nacht, doch es klang ganz leise in dieser vollkommenen Stille. Das schwarze Etwas stieg auf, lief in meine Richtung und beugte sich interessiert über mich…
Die Begegnung vergaß ich schon am nächsten Morgen. Es war nun Sonntag und meine Eltern waren auf dem Markt um ein neues Schwein zu kaufen. Mir fiel zu diesem Zeitpunkt nichts besseres ein als mein Zimmer zu kehren. Und da ich gründlich war, natürlich auch unter meinem Bett. Die Zähne die ich darunter hervorkehrte schmiss ich mit einem Ruck aus dem Fenster.
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Ich stand bis eben nur in der Küche ich bin fix und foxi. Und ich hab noch nicht mal mein Altar neu machen können. Ich glaube das schaffe ich auch nicht mehr... meine Eltern kommen in einer Stunde, dann wird gegessen, dann Wichtelpaket auspacken und ab auf den Friedhof. Bilder davon gibts morgen =)
So... dann wünsche ich euch ein schönes Samhainfest und als kleine Überraschung (ich hoffe mein Wichtel ist mir deswegen nicht böse) veröffentliche ich mal hier mein erstes literarisches Werk xD Viel Spaß beim Gruseln...
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Die Nacht (geschrieben von Natalie / Niphredil)
Beruhend auf einer Erzählung meiner Mutter
Wohlbehütet liegen wir nachts im Bett. Umgeben von einer Welt aus Frieden, Wärme und Gemütlichkeit. Doch auf dem Land, weit entfernt von dieser Welt des Friedens, der Wärme und der Gemütlichkeit, da ist die Nacht der Übergang zu einer anderen Welt; einer Welt der Verwandlung. Auf dem Land in der Nacht, werden aus dem Rufen eines Uhus die Rufe nach deinem Tod und aus dem Ticken der Uhr werden dumpfe und schwere Schritte, die aus dem Treppengang zu vernehmen sind. Die Verwandlung ist der Teufel. Am Tag ist er nicht wahrzunehmen, getarnt als anderes Wesen; täuschen will er uns. Und so liegt man auf dem Land in der Nach in seinem Bett. Vollkommene Stille, vollkommene Dunkelheit, eine Konfrontation mit seiner Urangst, ob man nun nicht doch das Traben von Hufen auf der Straße wahrnimmt.
Ich vernahm die Rufe des Uhus, es war mitten in der Nacht. Benebelt schaute ich mich im Zimmer um. Meine Brüder und Schwestern schliefen. Ich konnte nichts sehen, es war eine finstere Nacht. Ich fühlte mich ungeborgen, das Herdfeuer war erloschen, die Weinreben am Haus klopften gegen die dünnen Fenster und der Wind sang ein Lied.
Etwas in der Ecke schien auf dem Stuhl zu sitzen und es schien mir, als sei es noch finsterer als die Nacht. Ich vernahm Geräusche konnte sie jedoch nicht gleich deuten. Es klang wie das Brechen von Zähnen, welche dann mit einem Ruck unter mein Bett geworfen wurden. „Papa?“ rief ich in die Nacht, doch es klang ganz leise in dieser vollkommenen Stille. Das schwarze Etwas stieg auf, lief in meine Richtung und beugte sich interessiert über mich…
Die Begegnung vergaß ich schon am nächsten Morgen. Es war nun Sonntag und meine Eltern waren auf dem Markt um ein neues Schwein zu kaufen. Mir fiel zu diesem Zeitpunkt nichts besseres ein als mein Zimmer zu kehren. Und da ich gründlich war, natürlich auch unter meinem Bett. Die Zähne die ich darunter hervorkehrte schmiss ich mit einem Ruck aus dem Fenster.
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Niphredil - 31. Okt, 14:09





