Was macht man,...
wenn man nicht teil seiner Welt sein will? Weil sie einem zu unmenschlich, zerstörerisch, materialistisch, verletzend vorkommt?
In den letzten Wochen habe ich hier öfters geschrieben, dass ich mit der Welt da draußen nicht klar komme. Ich weiß von Tierquälerei, Völkermorden, Kriegen und Unfällen bescheid... Ungerechtigkeit. Ein Wort, was mich mein ganzes Leben begleitet und auch ich habe einmal in meinem Leben erfahren können wie es ist Opfer davon zu werden, von der Ungerechtigkeit.
Einfach Fernseher ausschalten? Zeitung weglegen? Augen verschließen? Ich kann das nicht, denn ich weiß davon, was auf der Welt so abgeht. Doch gestern nach meinem Ausbruch in einem Amt, ich hab die ganze Nacht nicht schlafen können, frage ich mich was ich jetzt nur machen soll?
Vielleicht hab ich deswegen so einen starken Wunsch nach meinem kleinen Bauernhof... nach einer gestalterischen Aufgabe, die wohl mehr Therapie ist als Kreativität. Ich frage mich inzwischen ob ich nicht einen Therapeuten brauche, der mir irgendwie verständlich macht, dass ich in dieser Welt leben kann... doch ich frage mich manchmal, wer eher einen Therapeuten braucht, ich glaube doch fast die Welt.
Ich weiß einfach nicht was mein Problem ist. Es leben soviele Menschen in Deutschland, denen es doch scheißegal ist, in welcher Welt sie leben. Warum zum Teufel geht mir das aber so nahe?
Erst vor kurzem lief eine Sendung, wo wir unseren Elektroschrott nach Afrika verfrachten. Und das unter dem Deckmantel der Förderung der dritten Welt. Das heißt von außen wird gesagt, dass die alten Schrott-PC´s für Entwicklungshilfe sind. Das ist aber kaputter Schrott, wo Kinder darin rumwühlen um Geld zu verdienen und oft sind Teile giftig.
Ich war Tage danach nur mit einer Frage beschäftigt: wie kann sowas nur passieren? Wie kann sowas nur passieren?
Niphredil
In den letzten Wochen habe ich hier öfters geschrieben, dass ich mit der Welt da draußen nicht klar komme. Ich weiß von Tierquälerei, Völkermorden, Kriegen und Unfällen bescheid... Ungerechtigkeit. Ein Wort, was mich mein ganzes Leben begleitet und auch ich habe einmal in meinem Leben erfahren können wie es ist Opfer davon zu werden, von der Ungerechtigkeit.
Einfach Fernseher ausschalten? Zeitung weglegen? Augen verschließen? Ich kann das nicht, denn ich weiß davon, was auf der Welt so abgeht. Doch gestern nach meinem Ausbruch in einem Amt, ich hab die ganze Nacht nicht schlafen können, frage ich mich was ich jetzt nur machen soll?
Vielleicht hab ich deswegen so einen starken Wunsch nach meinem kleinen Bauernhof... nach einer gestalterischen Aufgabe, die wohl mehr Therapie ist als Kreativität. Ich frage mich inzwischen ob ich nicht einen Therapeuten brauche, der mir irgendwie verständlich macht, dass ich in dieser Welt leben kann... doch ich frage mich manchmal, wer eher einen Therapeuten braucht, ich glaube doch fast die Welt.
Ich weiß einfach nicht was mein Problem ist. Es leben soviele Menschen in Deutschland, denen es doch scheißegal ist, in welcher Welt sie leben. Warum zum Teufel geht mir das aber so nahe?
Erst vor kurzem lief eine Sendung, wo wir unseren Elektroschrott nach Afrika verfrachten. Und das unter dem Deckmantel der Förderung der dritten Welt. Das heißt von außen wird gesagt, dass die alten Schrott-PC´s für Entwicklungshilfe sind. Das ist aber kaputter Schrott, wo Kinder darin rumwühlen um Geld zu verdienen und oft sind Teile giftig.
Ich war Tage danach nur mit einer Frage beschäftigt: wie kann sowas nur passieren? Wie kann sowas nur passieren?
Niphredil
Niphredil - 4. Dez, 09:33
Feuerseele - 5. Dez, 19:19
Gut Frage, 32949540 Antworten. Ich bin da pragmatisch - ich blende das aus. Ich kann nicht immer alles hinterfragen. Das tu ich für mich selbst schon genug und eigentlich ständig. Einfach ausblenden.
Ein ein Buch abtauchen. Singen. Die Katzen (habe gestern ein Katzenbaby bekommen ^^) bespaßen. Im Zweifelsfall spazieren gehen oder schlafen, und sich an den wirklich guten Dingen freuen. Und sich bewusst machen, dass jede kleinste unserer Handlungen irgendwann irgendwo eine große Konsequenz hat, im guten wie im schlechten. Und dann eben tun, was man selbst kann. Was innerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt.
Fühl Dich ma geknuddelt ! :)
Ein ein Buch abtauchen. Singen. Die Katzen (habe gestern ein Katzenbaby bekommen ^^) bespaßen. Im Zweifelsfall spazieren gehen oder schlafen, und sich an den wirklich guten Dingen freuen. Und sich bewusst machen, dass jede kleinste unserer Handlungen irgendwann irgendwo eine große Konsequenz hat, im guten wie im schlechten. Und dann eben tun, was man selbst kann. Was innerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt.
Fühl Dich ma geknuddelt ! :)






Verkehrte Welt
der Text hätte auch von mir sein können...Mir gehts auch sehr oft so, dass ich denke, bin ich denn hier die einzige, die an das Gute im Menschen glaubt? Die einzige, der nicht egal ist, dass wir uns unseren "Wohlstand" nur auf Kosten von anderen leisten können? Umso schöner, dass ich nach und nach immer mehr Menschen finde, die aus dem Konsumrausch ausbrechen, die ANDERS sind- und kapiert haben, woraufs im Leben wirklich ankommt. Das macht doch Hoffnung. Ich träume übrigens auch von einem kleinen Bauernhof...
Danke, dass es dich gibt!
lg, ena