Samstag, 15. Mai 2010

Schützt alte Gemüsepflanzen

Hey ihr Lieben. Wie versprochen hier nochmal ein Beitrag zum Pflanzen- und Gartentag im Freilichtmuseum Bad Sobernheim vom 25.4.2010. Übrigens sehr zu empfehlen diese Gartentage in den Freilichtmuseen zu nutzen.

Auf diesem Markt durfte ich zwei interessante Vereine kennenlernen. Einmal "Gemüsesortenprojekt Rheinland (+) Pfalz". Die Homepage dazu: www.gemüsesortenprojekt.de

Dort habe ich zwei interessante Gemüsesorten gefunden. Einmal dicke Bohnen (leider fehlen mir dazu mehr Infos). Ich habe von meinem Onkel aus Polen Saubohnen geschickt bekommen. Auch wenn dicke Bohnen auch Saubohnen genannt werden, sind die dicken Bohnen nicht so groß wie die Saubohnen. Irgendwie finde ich dazu auch nicht genug Infos wie ich mit diesen Sorten umgehen soll. Für mich sind sie eben nicht die gleiche, schon aufgrund der Größe und dem Geschmack.

Die zweite Gemüsesorte ist unsere "Urmöhre" die kölner gelbe Möhre, sehr robust gegen Möhrenfliegen.

Der zweite Verein ist Dreschflegel. www.dreschflegel-saatgut.de. Dort habe ich einmal "Roter Meier" gefunden, eine alte Spinatpflanze mit roten Blättern. Damascener Schwarzkümmel (Jungfrau im Grünen, Amethyst), man versprach mir da eine tolle Blüte der Pflanzen. Dann hab ich noch die Pechnelke besorgt, die Stockrose und mein Favorit Samen vom Bilsenkraut =)

Übrigens gebe ich gerne ein paar Samen ab =) Denn für soviele ist bei mir im Garten gar nicht Platz. Einfach melden per e-mail =)

Natürlich gibt es noch viele weitere Vereine wie Pomologen Verein e. V. einfach mal Internet durchstöbern und unseren leckeren, alten, resistenten Sorten probieren =) Auch auf dem Balkon ist dafür Platz bzw. auf der Fensterbank.



Ich werde mir jetzt auch einen Verein aussuchen und Mitglied werden...

LG

Nip

Donnerstag, 29. April 2010

Gartenfotos

Hier die ersten Gartenfotos:

Spinne aufm Sauerampfer... oben lebt es sich leichter



Löwenzahn:



Mein Lieblingsapfel "rote Sternrenette"



Stachelbeerbaum blüht:



Filigran:



Holunder blüht bald:



LG

Niphredil

Sturm

An diesem Tag heute muss ich mir vergegenwärtigen was ich eigentlich liebe...

1. Den Kirschbaum an Rande unseres Ortsteil in der Nähe der kleinen Gärten bzw. Feldern. Viel zu lange war ich nicht mehr dort.

2. Räucherung mit Eichenholz... das Knistern ist zu schön.

3. Nelken - wo wart ihr nur mein ganzes Leben?

4. Erde - die sich so festhält, dass sie sogar das Duschen übersteht.

5. Nach Sonne duftende Haut, es gibt kein besseres "Parfüm"

6. Landleben

7. Kochen mit allerlei verschiedenen Zutaten

8. Riechen... an allem was geht

9. knarrschendes Holz beim Laufen bei uns in der Wohnung

10. Meine Haare...

Wie gehts nur weiter?

Liebe Grüße

Niphredil

Dienstag, 27. April 2010

Herrje

jetzt ist das schon wieder so lange her seit ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Ehrlich gesagt, meine Motivation ist echt gering. Grund: ich habe zuviel um die Ohren und letztlich nicht die Muse mich auf gedankliche Höhenflüge einzulassen.

Ich bin nun in der Endphase meines Studiums und bin zur Zeit nur am Unikram erledigen. Dieses Semester hat es mehr als in sich.

Eine positive Nachricht habe ich jedoch. Ein Freund von mir ist Landschaftsgärtner und wird mit mir zusammen einen schönen Bauerngarten anlegen. Wir bauen zwar teilweise schon an, jedoch ist ein großer Teil vom Garten noch ein Ziergarten und der kommt nun bald komplett weg. Der komplette Garten wird dann als Bauerngarten genutzt werden. Letzte Woche war im Freilichtmuseum der Garten- und Blumentag wobei man einige seltene Samen kaufen konnte. Besonders gefreut habe ich mich über die gelbe Möhre (unsere Urmöhre sozusagen) und über Samen vom Bilsenkraut.

Ich werde die Tage näher davon berichten, auch die Organisationen vorstellen, damit ihr auch mal stöbern könnt =)

Psychisch gehts mir soweit ganz gut, nachdem Carl R. Rogers bei mir einiges ans Tageslicht befördert hat. Ich bin gerade momentan dabei mir meine Identität zusammen zu suchen. Jetzt war ich vor einigen Wochen einkaufen um meinen Stil zu ändern und die Klamotten hängen jetzt wieder rum und ich fühl mich immernoch unwohl. Bin da momentan etwas hilflos, aber mal schauen wie es weiter geht. Ich stelle mir selbst Ziele, die ich einigermaßen erreiche. Manches trau ich mich jedoch noch nicht zu. Meinen Eltern hab ich für ihr Verhalten (Einengen) verziehen. Sie sind heute andere Menschen und sie nun dafür zu verletzten möchte ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich habe mich bei meinen Eltern freigekämpft, sie haben es auch verstanden und damit ist es nun gut.

Es ist nur nich so einfach jetzt festzustellen, wer ich eigentlich bin? Ich wäre froh hier paar Leute zu haben, die mir mitteilen würden wie sie mich sehen, dass würde mir sehr helfen. Sehen, egal ob negativ oder positiv. Zur Zeit klammer ich mich an jede Antwort, die mir darauf jemand gibt. Erfahrungen sammeln ist gar nicht so einfach, wenn man eigentlich schon erwachsen ist.

LG

Niphredil

Dienstag, 6. April 2010

Ostern gut überstanden, wenn...

nicht diese übelste Geschenkerei wäre. Dieses Jahr hielt es sich einigermaßen in Grenzen, wir haben nähmlich nur 3 volle Tüten Süßigkeiten geschenkt bekommen. Süßigkeiten die keiner von uns mag.

Wie mich das nervt. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, so sagt man hier. Aber ich sehe nicht den Sinn darin, nun 4 Monate (solange hält es bei uns) Ostersüßigkeiten zu essen. Und nicht mal eine Süßigkeit war Bio... hört uns eigentlich jemand zu? Was aber meine Nichte zu Ostern bekommen hat, war mehr als... ich würd schon fast pervers sagen.

Was wollen wir uns damit eigentlich sagen? Das etwa jemand an uns denkt? Nein, dann wäre es nähmlich alles Bio und eben kein Marzipan dabei... sondern wenigstens Krokant, dass bekommen wir aber aufeinmal nicht mehr, seit wir gesagt haben, dass wir das gerne essen. Also es ist ein "nicht-an-dich-denken" wenn man derart mit Mist zugebombt wird. Und seit zwei Jahren sagen wir, dass wir keine Süßigkeiten mehr möchten... es wird dennoch freudig weiterverschenkt.

Mir und meinem Mann ist das schon länger aufgefallen, dass wir uns an Geschenkanweisungen halten, wogegen andere damit ein echtes Problem haben. Beispiele: Schwiegermutter will Handtücher, weil ihre schon uralt waren. Keiner schenkt ihr Handtücher, außer wir. Cousine will für Kinder so Kinderkassetten mit Märchen, wir waren die einzigen. Augenverdrehen bei Cousine als sie wieder die Tonnen von Kinderspielsachen irgendwo unterbringen muss. Wissen wir es derart besser, was der andere will? -.- Es ist wirklich furchtbar.

Ich habe das Gefühl, dass von allem einfach viel zu viel da ist ... überall Tonnen von Geschenken und Essen und keiner wirkt wirklich zufrieden. Einfach mal zu hören!!

LG

Niphredil

Samstag, 3. April 2010

Die nächsten Schritte...

Mein Inneres hat sich in den letzten Tagen beruhigt und ich sehe wieder etwas klarer. Ich habe mir aufgrund der Erkenntnis, dass meine Erfahrung auf Wörter anderer beruht, ein Haus von meinem Seelenleben gemalt. In Gedanken, so gut kann ich nicht malen =) Nachdem alles abgebrannt aussaht, habe ich angefangen den Schutt wegzuräumen. Gedanklich wollte ich danach sofort einen Zaun bauen, merkte aber mit meiner Vernunft, dass das nicht positiv wäre. Momentan steht da nur eine Art Betonplatte, drumerhum noch Schutt, gähnende Leere und Öde. Weiter bin ich nicht gekommen.

Dieser seelische Einsturz war so gar nicht geplant. Ich sahs gerade an meiner Hausarbeit für Pädagogik. Es geht dabei um die von Carl Rogers ausgearbeitete Gesprächspsychotherapie. Und ich las gerade ein paar seiner Werke, unter anderem auch Interviews mit Patienten, als ich merkte, dass ich immer langsamer las und mir im tiefen Unterbewußtsein etwas dämmerte. Ich akzeptiere den Körper ganz, wenn er meint, dass etwas das Bewußtsein nicht wissen sollte. Aber in diesem Moment kam ich ihm wohl zu vor.

Rogers ist ein großartiger Mann! Schon allein durch seine Worte, fühlt man sich einfach zu ihm hingezogen. Neben Freud (der das Wissen hatte) ist Rogers (der das Gefühl hatte) meine liebste Person, die ich in meinem Studium kennenlernen durfte.

Egal wie, irgendwie hat das Schicksal mich und Rogers zusammengeführt. Schon alleine die Übungen die wir im Seminar gemacht haben, waren für mich nicht leicht. Es ging darum, dass wir eine Gefühlsäußerung wiedergeben. Zum Beispiel: es ist alles so auswegslos. ich weiß nicht weiter... Diesen Satz müssen wir wiedergeben: sie fühlen sich....? Ja Punkt Punkt Punkt. Wir waren zu dritt in der Gruppe, und ich habe es einfach nicht geschafft die Gefühle wiederzugeben. Ungläubige Blicke a la "was ist mit der los, dass kann doch jeder?". Nee ich konnte es irgendwie nicht, ich weiß ja heute warum... Mir kamen es wie Minuten vor, bis ich einigermaßen das Gefühl wiedergeben konnte und das traf es nicht unbedingt ins Schwarze. Ich fühlte mich in diesem Moment so "dumm"...

Rogers geht davon aus, dass wir alle ein Selbstkonzept von uns besitzen. Dieses Selbstkonzept setzt sich aus unserem Realkonzept zusammen, also das was wir sind aufgrund unserer Erfahrung, und aus dem Idealselbst, dass was wir sein wollen. Das Realkonzept und das Idealselbst sollten sich weitgehend decken. Probleme gibt es, wenn sich diese zwei Konzepte nicht ähneln. Wenn Erfahrungen fehlen, wie es bei mir der Anschein ist, kann ich mir nicht wirklich ein Realkonzept aufbauen. Ich habe zwar ein Idealselbst aber das kann ich einfach nicht mit dem Realkonzept vergleichen. Das lässt sich leicht erklären:

Ich besitze eine mangelnde Erfahrung und Übung im Umgang mit Menschen. Dies führt natürlich zu Mißerfolgen und Kontakthemmungen. Dies Bestätigt natürlich meine Theorie von mir selbst: Ich bin kontaktscheu... und das führt wiederrum zur Kontaktvermeidung und so schließt sich der Kreis. Die Lösung besteht darin, Kontakte aufzubauen und auch Mißerfolge wegzustecken.

Und wie Eltern und die Gesellschaft das verhindern können? Eigentlich ist das gar nicht so schwer. Schätzt eure Kinder einfach wert. Wertschätzung der Menschen, die an keinerlei Bedingungen geknüpft ist. Wertschätzen heißt Zuneigung, Vertrauen, Liebe und Achtung... OHNE Bedingungen.

Ich hoffe, der Ausflug zu Rogers hat euch gefallen.

Liebe Grüße

Niphredil

Sonntag, 28. März 2010

Bilder vom Luisenpark

Ich versprach euch ja noch paar Bilder vom Luisenpark =) Sind zwar nicht viele, leider hab ich es momentan etwas eilig:

Im Farnhaus:





Und hier schöne Käfer:



LG

Niphredil

Niphredil´s Hexentaverne

Ein Blog von einer Hexe, Studentin, Frau und Fotografin...

Zitat des Monats:

Es wohnt Genuss im dunklen Waldesgrüne, entzücken weilt auf unbetretener Düne, Gesellschaft ist, wo alles menschenleer, Musik im Wellenschschlag am ewigen Meer. Die Menschen lieb ich, die Natur noch mehr. Lord Byron

***~~***

https://sensemann-zu-besuch.blogspot.com/

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