Warum kommt alles auf einmal?
Manchmal frage ich mich echt, warum alles Schlechte aufeinmal auf einen draufprasselt?
Den Teil des kleines Mannes, ein Teil der Sammlung haben wir nicht verkauft bekommen. Zu wenig Wert, zuviel Arbeit. So stehen wir da ohne Geld für die OP meines Hundes. Das ist schon schlimm genug. Beim Besuch des Arztes stellte sich noch heraus, dass das bereits operierte Auge eine kleine Entzündung hat. Fast 4 Monate nach der OP. Ich fasse es wirklich nicht.
Zudem komme ich mit meiner Hausarbeit nicht wirklich weiter. Ich schreibe über Max Scheler, genauer über sein Werk "Die Stellung des Menschen im Kosmos". Ich kann nicht verheimlichen, dass ich Max Scheler inzwischen hasse. Wenn ich schon morgens aufsteh und das Buch auf meinem Tische sehe, dann kämpfe ich mit dem Brechreiz. Der Mann mag einiges geleistet haben. Bei mir hat er auch einiges geleistet, und zwar eine Abneigung. "Ein Widerstand" würde es Max Scheler nennen. Ich habe das Gefühl, dass sein Werk von Seite zu Seite komplizierter wird und ich immer weniger verstehe. Mir fehlen noch mind. 5 Seiten für meine Hausarbeit. 20 habe ich schon geschrieben.
Manchmal würd ich echt so ein "Pauseknopf" gern drücken können. Die Zeit bleibt stehen und du kannst dich entspannen. Dann drückste wieder drauf und die Hektik des Lebens geht weiter. Manchmal hab ich das Gefühl, dass sich das Rad des Lebens immer schneller dreht, du den Halt verlierst und auf dem Rad mitpurzelst und -fällst. Und du versucht bloß nicht durch die Drehung nach außen gedrückt zu werden um rauszufallen. Manchmal würd ich echt gern schreien: "Verdammt nochmal mach doch mal langsamer!". Die Zeit vergeht und vergeht, sie rennt förmlich. Und du bist darin gefangen und kannst nicht ausbrechen.
Manchmal fühle ich mich, als ob ich mein Leben einfach dahinlebe und mir keine Zeit des Innehaltens bleibt. Ich möchte ein anderes Leben. Ihr wisst ich lese gerade das Buch über indianische Weisheiten und darin ist eine schöne Geschichte geschrieben, die ich mal flott mit einen Worten zusammenfassen möchte. Es geht um zwei alte Frauen, die ganz unterschiedliche Leben hatten. Beide Frauen waren im Alter nicht zufrieden mit ihrem Leben und bereuten einige Entscheidungen und manche nicht gefällte Entscheidung. Sie gingen zu einem weisen Mann. Der gab ihnen zwei Stoffstücke, worauf sie einfach ein Leben sticken sollten. Beide Frauen stickten ihr Leben auf das Stoff. Da war der Beweis gegeben, dass ihr Leben so wie es gelaufen ist gut war. Sonst hätten sie ein anderes Leben eingestickt.
Das hatte mich zum Nachdenken gebracht und ich überlegte was ich wohl auf den Stoff sticken würde (vorausgesetzt ich könnte sticken ^^) und bei mir würde ein ganz anderes Leben auf dem Stück Stoff erscheinen. Zumindest was den Ort meines Lebens betrifft. Ich brauche in meiner Hektik einfach die Natur und ich lebe in einer Stadt. Ich will in der Natur leben, auf einem kleinen Bauernhof mit meinem eigenen Garten und meinen eigenen Tieren. Zudem hätte ich mich als etwas selbständiger gestickt. Ich bin manchmal zu arg von manchen Menschen abhängig, vor allem von Menschen die ich gern hab. Von Menschen die ich nicht mag kann ich mich ganz schnell distanzieren.
Ich habe Hunger... ich koch mir jetzt mal was schönes und denke dabei über mein Leben nach.
Den Teil des kleines Mannes, ein Teil der Sammlung haben wir nicht verkauft bekommen. Zu wenig Wert, zuviel Arbeit. So stehen wir da ohne Geld für die OP meines Hundes. Das ist schon schlimm genug. Beim Besuch des Arztes stellte sich noch heraus, dass das bereits operierte Auge eine kleine Entzündung hat. Fast 4 Monate nach der OP. Ich fasse es wirklich nicht.
Zudem komme ich mit meiner Hausarbeit nicht wirklich weiter. Ich schreibe über Max Scheler, genauer über sein Werk "Die Stellung des Menschen im Kosmos". Ich kann nicht verheimlichen, dass ich Max Scheler inzwischen hasse. Wenn ich schon morgens aufsteh und das Buch auf meinem Tische sehe, dann kämpfe ich mit dem Brechreiz. Der Mann mag einiges geleistet haben. Bei mir hat er auch einiges geleistet, und zwar eine Abneigung. "Ein Widerstand" würde es Max Scheler nennen. Ich habe das Gefühl, dass sein Werk von Seite zu Seite komplizierter wird und ich immer weniger verstehe. Mir fehlen noch mind. 5 Seiten für meine Hausarbeit. 20 habe ich schon geschrieben.
Manchmal würd ich echt so ein "Pauseknopf" gern drücken können. Die Zeit bleibt stehen und du kannst dich entspannen. Dann drückste wieder drauf und die Hektik des Lebens geht weiter. Manchmal hab ich das Gefühl, dass sich das Rad des Lebens immer schneller dreht, du den Halt verlierst und auf dem Rad mitpurzelst und -fällst. Und du versucht bloß nicht durch die Drehung nach außen gedrückt zu werden um rauszufallen. Manchmal würd ich echt gern schreien: "Verdammt nochmal mach doch mal langsamer!". Die Zeit vergeht und vergeht, sie rennt förmlich. Und du bist darin gefangen und kannst nicht ausbrechen.
Manchmal fühle ich mich, als ob ich mein Leben einfach dahinlebe und mir keine Zeit des Innehaltens bleibt. Ich möchte ein anderes Leben. Ihr wisst ich lese gerade das Buch über indianische Weisheiten und darin ist eine schöne Geschichte geschrieben, die ich mal flott mit einen Worten zusammenfassen möchte. Es geht um zwei alte Frauen, die ganz unterschiedliche Leben hatten. Beide Frauen waren im Alter nicht zufrieden mit ihrem Leben und bereuten einige Entscheidungen und manche nicht gefällte Entscheidung. Sie gingen zu einem weisen Mann. Der gab ihnen zwei Stoffstücke, worauf sie einfach ein Leben sticken sollten. Beide Frauen stickten ihr Leben auf das Stoff. Da war der Beweis gegeben, dass ihr Leben so wie es gelaufen ist gut war. Sonst hätten sie ein anderes Leben eingestickt.
Das hatte mich zum Nachdenken gebracht und ich überlegte was ich wohl auf den Stoff sticken würde (vorausgesetzt ich könnte sticken ^^) und bei mir würde ein ganz anderes Leben auf dem Stück Stoff erscheinen. Zumindest was den Ort meines Lebens betrifft. Ich brauche in meiner Hektik einfach die Natur und ich lebe in einer Stadt. Ich will in der Natur leben, auf einem kleinen Bauernhof mit meinem eigenen Garten und meinen eigenen Tieren. Zudem hätte ich mich als etwas selbständiger gestickt. Ich bin manchmal zu arg von manchen Menschen abhängig, vor allem von Menschen die ich gern hab. Von Menschen die ich nicht mag kann ich mich ganz schnell distanzieren.
Ich habe Hunger... ich koch mir jetzt mal was schönes und denke dabei über mein Leben nach.
Niphredil - 29. Nov, 12:31





