"Hexe"?
Zur Zeit habe ich endlich Zeit meinen Gedanken mal nachzuhängen. Vor einigen Tagen habe ich mir mal wieder die Frage gestellt, was es nun eigentlich ist die "Hexe"? Ich habe mich selbst jahrelang in diese Schublade gesteckt und stecken lassen...
Aber zur Zeit nervt mich einfach alles drum herum. Aus Foren habe ich mich vor wenigen Tagen zurückgezogen. Sie geben mir schon sehr lange nichts mehr zurück. Oft hatte ich darin keine Ahnung um was es eigentlich geht oder ich war mit meinen Ansichten relativ alleine, was mir einen Austausch nicht möglich machte. Nicht falsch verstehen, ich mag Austausch mit anderen Ansichten, aber irgendwie bin ich es echt leid gegen den Strom zu schwimmen. Ich muß mir selbst nichts mehr beweisen...
Wenn ich mich jetzt noch an meine Hexenschulzeit zurückerinnere, was da für Betrug und Lüge dahinter steckt, da wird mir heute noch übel von. Von daher frage ich mich heute: Bin ich eine Hexe? Will ich das überhaupt sein?
Auch letztens auf dem Bauernmarkt sitzen dort zwei "Hexen", natürlich so verkleidet mit Hexenhut etc., die ihre Kräuter verkauften. Schon die Aufmachung von den Beiden war so... naja ich mußte ehrlich gesagt schmunzeln. Sah schon komisch aus mit Faschingshexenkostüm und Hexenhut. Als ich dann aber diverse Sorgenwegheil-Sachen sah bzw. Liebeszauber-Kram, da fragte ich mich echt, ob das nur hilflose Hausfrauen kaufen oder ob das echt die "Hexenkunst" ist, die wir wollen... und von der ich eigentlich mal sehr begeistert war.
Bin ich nicht wild genug, wenn ich mich nicht mit Hexenhut und Besen präsentiere?
Ich bin in einer Krise... sind wir nur Thea-Öl-Liebhaber die sich verkleiden, wie man es von einer Hexe erwartet oder sind wir mehr?
Denken wir echt, wir wären so mächtig, dass wir aufgestaute, geballte Negativität mit bisschen Salzstreuen und Salbeiräucherung wegbekommen?
Woran hab ich nur all die Jahre geglaubt?
(Der Begriff "Hexe" ist sowieso am Auflösen. Immer mehr Frauen definieren sich anders, gar nicht oder offen. Das macht es mir, die sich immer als Hexe definiert hat, schwer da irgendwie ihren Platz zu finden...)
LG
Aber zur Zeit nervt mich einfach alles drum herum. Aus Foren habe ich mich vor wenigen Tagen zurückgezogen. Sie geben mir schon sehr lange nichts mehr zurück. Oft hatte ich darin keine Ahnung um was es eigentlich geht oder ich war mit meinen Ansichten relativ alleine, was mir einen Austausch nicht möglich machte. Nicht falsch verstehen, ich mag Austausch mit anderen Ansichten, aber irgendwie bin ich es echt leid gegen den Strom zu schwimmen. Ich muß mir selbst nichts mehr beweisen...
Wenn ich mich jetzt noch an meine Hexenschulzeit zurückerinnere, was da für Betrug und Lüge dahinter steckt, da wird mir heute noch übel von. Von daher frage ich mich heute: Bin ich eine Hexe? Will ich das überhaupt sein?
Auch letztens auf dem Bauernmarkt sitzen dort zwei "Hexen", natürlich so verkleidet mit Hexenhut etc., die ihre Kräuter verkauften. Schon die Aufmachung von den Beiden war so... naja ich mußte ehrlich gesagt schmunzeln. Sah schon komisch aus mit Faschingshexenkostüm und Hexenhut. Als ich dann aber diverse Sorgenwegheil-Sachen sah bzw. Liebeszauber-Kram, da fragte ich mich echt, ob das nur hilflose Hausfrauen kaufen oder ob das echt die "Hexenkunst" ist, die wir wollen... und von der ich eigentlich mal sehr begeistert war.
Bin ich nicht wild genug, wenn ich mich nicht mit Hexenhut und Besen präsentiere?
Ich bin in einer Krise... sind wir nur Thea-Öl-Liebhaber die sich verkleiden, wie man es von einer Hexe erwartet oder sind wir mehr?
Denken wir echt, wir wären so mächtig, dass wir aufgestaute, geballte Negativität mit bisschen Salzstreuen und Salbeiräucherung wegbekommen?
Woran hab ich nur all die Jahre geglaubt?
(Der Begriff "Hexe" ist sowieso am Auflösen. Immer mehr Frauen definieren sich anders, gar nicht oder offen. Das macht es mir, die sich immer als Hexe definiert hat, schwer da irgendwie ihren Platz zu finden...)
LG
Niphredil - 15. Sep, 13:23





